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05/2026

GLA Mentee-Treffen 2026 in Göttingen stattgefunden

Nach dem Ausscheiden von Viola Pöschl aus der Organisation des Young-GLA-Treffens galt es, eine große Lücke zu füllen. Für das diesjährige Treffen am 11. und 12. Mai 2026 in Göttingen erhielt Oliver Weigert (München) tatkräftige Hilfe durch ein Organisationskomitee (Sarah Häbe, München; Imke Karsten, Münster; Igor Kos, Homburg) und konnte sich auf die bewährte Unterstützung durch das GLA-Office verlassen. Das bewährte Konzept wurde im Kern beibehalten und an einigen Stellen gezielt weiterentwickelt.  

Zentrales Ziel des 2023 ins Leben gerufenen Mentoringprogramm der GLA ist es, jüngere Kolleginnen und Kollegen durch den Austausch mit erfahrenen Mentor:innen zu fördern – beim Aufbau von Fachwissen, in der Karriereplanung, in der persönlichen Entwicklung sowie bei der Konzeption und Umsetzung eigener wissenschaftlicher Projekte.  


Für das einjährige Mentoringprogramm 2026 wurden insgesamt fünf Mentees ausgewählt (Christoph Brey, Ulm; Giulia Magno, München; Lisa Sgonina, Münster; Tobias Tix, München; Theresa Weltermann, München). Zusätzlich waren Mentees und Fellows aus dem vergangenen Jahr erneut zum Treffen und zu Vorträgen eingeladen (Celine Liem, Berlin; Linda Gräßel, Freiburg / Göttingen; Julian Rapp, Freiburg; Rebecca Wurm-Kuczera, Berlin; Emanuel Urmann, Mainz).  

Das Programm funktioniert nur dank des großen Engagements von erfahrenen Mentor:innen. In diesem Jahr brachten sich neben dem Organisationskomitee insbesondere die Gastgeberin vor Ort (Lena Illert, Göttingen), der Vertreter des Vorstands (Thomas Weber, Halle) sowie der Sprecher der AG Biologie und Diagnostik (Marco Herling, Leipzig) ein. Ein herzlicher Dank gilt auch den Partnern aus der Industrie (Roche und BeOne), die die Young GLA und das GLA Fellowship-Programm finanziell unterstützen – selbstverständlich ohne Einfluss auf Inhalte und Programmgestaltung. 


Das übergeordnete Ziel des Young-GLA-Programms bleibt die nachhaltige Förderung junger Kolleg:innen – nicht als Selbstzweck, sondern im ureigenen Interesse der GLA und ihrer Ziele, nämlich die Versorgung von Patient:innen mit malignen Lymphomen durch bessere Forschung, Diagnostik und Therapie weiter zu verbessern; dafür brauchen wir junge Menschen und frische Ideen. 


Das Mentoringprogramm soll informieren, motivieren und konkrete Unterstützung bieten. Entsprechend lag der Fokus von Tag 1 auf persönlicher Entwicklung und Karriereplanung, während Tag 2 stärker auf inhaltliche und thematische Unterstützung ausgerichtet war. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist der Austausch sowohl zwischen Mentor:innen und Mentees als auch unter den Mentees selbst – wozu auch das gemeinsame Abendessen maßgeblich beiträgt.  

Neue Elemente in diesem Jahr waren eine nochmals intensivierte Diskussion und Beratung der eingereichten wissenschaftlichen Projekte (sowohl klinische und translationale Projekte), die Etablierung eines strukturierten 1:1-Mentorings für die Dauer der Förderperiode, die Idee zur Erarbeitung einer Liste mit Empfehlungen für Postdoctoral Fellowship Positionen (mit GLA-Kontakt), sowie eine systematische Evaluation des Treffens. Letztere soll dazu beitragen, das Programm und Format weiter zu verbessern und noch besser an die Bedürfnisse der Teilnehmenden anzupassen.  

 

Wir hoffen, dass das Young-GLA-Mentoringprogramm auch künftig für junge GLA-Mitglieder attraktiv bleibt und freuen uns bereits jetzt auf kommende Bewerbungen.

 

Oliver Weigert im Namen des Organisationskommittees der Young GLA

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